Milena Steinkamp und Michael Agwi gewinnen die Hallen-Verbandsmeisterschaften 2026
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Hochklassiges Tennis bei den Hallenverbandsmeisterschaften - Bei den Herren hat Michael Agwi (Blau-Gold Steglitz) nach 2022 und 2023 seinen dritten Titel errungen, bei den Damen debütierte Milena Steinkamp (LTTC Rot-Weiß).
Jeweils 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten am Wochenende in der Havellandhalle im Titelkampf um die beliebten Bären-Trophäen an, nach dem eine Woche zuvor an gleicher Stelle die Qualifikation gespielt wurde. Bei den Herren war Michael Agwi (derzeit ATP 676) an eins gesetzt, bei den Damen Sonja Zhenikhova (TC SCC Berlin, derzeit WTA 833).
Der Weg zum dritten Titel war für Agwi zunächst alles andere als leicht. Nach zwei Zweisatzsiegen am Samstag, musste er im Halbfinale gegen den Vorjahresfinalisten Umut Akkoyun (TC GW Nikolassee) über die volle Distanz gehen und konnte sich nur hauchdünn mit 3:6, 6:1, 7:6 (8:6) durchsetzen. Auch das parallel gespielte andere Halbfinale ging über drei Sätze. Die Nr. 2 des Turniers, Patrick Fleischhauer (TC GW Nikolassee), siegte nach verlorenem ersten Satz gegen den Qualifikanten Artem Lyapshin (LTTC Rot Weiß) mit 6:7, 6:3 und 5:2 (Aufgabe). Im Finale spielte Agwi dann seine Dominanz aus und gewann letztlich relativ glatt mit 6:2 und 6:2 seinen dritten Titel.

Den Abschluss des Turnieres bildete ein hochspannendes und teilweise emotionales Damen-Finale, welches ebenfalls zwischen den beiden Topgesetzten ausgespielt wurde. Während die Titelverteidigerin Zhenikhova mit drei Zweisatz-Siegen in dieses Finale einzog und dabei am Morgen im Halbfinale Lena Topel (TC 1899 Blau-Weiss) mit 6:3 und 6:1 besiegte, musste die an Nr. 2 gesetzte Milena Steinkamp sowohl im Viertelfinale gegen Vereinskollegin und Sommer-Verbandsmeisterin Anica Stabel (6:3 6:7 7:5) als auch im Halbfinale gegen „Wildcard“ Lena Hebisch (6:3 4:6 6:2) von den Zehlendorfer Wespen über die volle Distanz gehen. Im Finale zeigte Steinkamp unter den Augen von TVBB-Verbandstrainer Bernd Süßbier Kämpfer-Qualitäten. Nach verlorenem ersten Satz konnte sie das Blatt noch wenden und schließlich die Oberhand behalten. Steinkamp, die vor vier Wochen an gleicher Stelle bereits bei den Juniorinnen den Titel gewonnen hatte, ließ sich dabei auch nicht beirren, als sich Sonja Zhenikhova nach 2:5 Rückstand in Satz 3 noch herankämpfte und bei eigenem Aufschlag wiederum einen Spielball zum 5:5-Ausgleich hatte. 4:6, 6:2 und 6:4 hieß es am Ende für die 16-jährige Steinkamp.























