In der Turnhalle des Löhner Gymnasiums entstanden durch kleben taktiler Linien und das Aufstellen mobiler Netze drei Tennisplätze für die Spieler/-innen der Startklasse B1, die als vollblind gelten und dies auch durch Tragen einer Dunkelmaske garantieren.  Die Finals wurden per Audiokommentar sehbehinderten Zuschauer/-innen live vor Ort und in einem Online-Stream zugänglich gemacht.

Blindentennis wird in Deutschland seit 2016 gespielt. Die Entwicklung ist absolut beeindruckend. Bei den fünften Nationalen Meisterschaften zeigt sich, dass die Spieler/-innen immer stärker werden und die deutsche Blindentennis-Szene weiter wächst. Es gibt immer mehr Ballwechsel und es entwickeln sich Deutschlandweit neue Standorte, an denen Blindentennis angeboten wird. Die nationalen Sieger/-innen haben ein Niveau erreicht, mit dem sie sich bei den im nächsten Jahr in Birmingham stattfindenden Weltmeisterschaften nicht zu verstecken brauchen.

Bianka Graeming